Unterwegs

10 Tipps für die erste Fahrt mit dem Wohnmobil

Wer das erste Mal mit dem Wohnmobil unterwegs ist, der weiß noch nicht worauf er alles achten muss. Dementsprechend kann es sein, dass Fehler gemacht werden. Das ist ganz normal. In den folgenden 10 Tipps findet sich alles Wichtige was man wissen muss: Von der richtigen Beladung über Ladungssicherung, Frisch- und Abwasser auffüllen beziehungsweise ablassen, bis hin zur Fahrsicherheit und Wahl des richtigen Stellplatzes wird alles erklärt. So dass jeder weiß worauf man bei einem Urlaub mit dem (Miet-)Wohnmobil achten muss. Damit der Urlaub auch wirklich erholsam wird.

1. Das Wohnmobil unbedingt gleichmäßig beladen

Vor Fahrtantritt ist es ganz wichtig, dass das Wohnmobil unbedingt gleichmäßig beladen wird. Um das Fahrzeug quasi mit einem tiefliegenden Schwerpunkt Stabilität zu verleihen ist es wichtig, dass schwere Sachen nach unten gepackt werden. Leichte Sachen können dann oben drauf oder aber oben in den Schränken verstaut werden. Deswegen macht es Sinn sich schon vorher zu überlegen, was mitgenommen werden soll.

Hilfreich ist auch, wenn die Sachen nicht einfach irgendwo verstaut werden, sondern dort wo es logisch ist. So findet man alles schnell wieder und muss nicht ewig suchen, bis das Gewünschte gefunden ist.

2. Ladesicherung nicht vergessen!

Vor jedem Fahrtantritt sollte alle beweglichen Gegenstände gesichert sein oder so vertaut, dass während der Fahrt nichts rutschen und fallen kann. Nicht nur die Sicherheit der Mitfahrer wird so beeinträchtigt, wenn von fallenden Gegenständen Gefahr droht. Auch der Fahrer kann dadurch abgelenkt werden. Bei gemieteten Wohnmobilen ist in der Regel das Bedarfszubehör gut gesichert. Ansonsten helfen hier Aufbewahrungssysteme, die einen sicheren Halt bieten. Natürlich sind aber auch die im Wohnmobil vorhandenen Schränke ein guter Stauraum. Diese lassen sich verriegeln, so dass während der Fahrt nichts heraus fallen kann.

3. Den Frischwassertank nur zur Hälfte füllen

Es macht wirklich Sinn, wenn der Frischwassertank nicht ganz voll gemacht wird, sondern nur etwa bis zur Hälfte des Fassungsvolumen vom Tank. Dieses Volumen liegt zwischen 95 und 170 Litern. Jeder Liter Wasser bedeutet zusätzliches Gewicht, dass vom Wohnmobil dann transportiert werden muss.

Frisches Wasser kann ganz leicht an vielen Tankstellen und auf jedem Campingplatz nachgetankt werden. Das hat außerdem noch den weiteren Vorteil, dass so das Frischwasser auch wirklich immer frisch ist. Gerade im Sommer ist das besonders zu empfehlen.

4. Nicht nur für Wohnmobil Neulinge: Testfahrt empfehlenswert!

Wer noch nie ein Wohnmobil gefahren hat, der sollte vor dem eigentlichen Fahrtantritt unbedingt eine Probefahrt machen. Denn ein Wohnmobil hat ganz andere Fahreigenschaften wie ein PKW. Auch das Bremsverhalten ist ein anderes, da das Gewicht eines Wohnmobils höher ist. Beachtet werden sollte auch, dass das Sichtfeld eingeschränkt ist. Bei einem Wohnmobil muss der Fahrer sich ganz auf die richtige Einstellung der Aussenspiegel verlassen können.

Aber auch Personen, die schon mal ein Wohnmobil gefahren haben, sollten sich mit dem aktuellen Modell vertraut machen. Denn ebenso wie jeder PKW anders ist, so ist auch jedes Wohnmobil anders. Wer sein Fahrzeug kennt kann im Strassenverkehr damit sicherer umgehen!

5. Anschnallpflicht während der Fahrt gilt auch in einem Wohnmobil

Wie im PKW gilt auch im Wohnmobil während der Fahrt die Anschnallpflicht. Das heißt das nicht nur der Fahrer, sowie der Beifahrer angeschnallt sein müssen. Es müssen sämtliche Mitfahrer mit Sicherheitsgurten gesichert sein. Die Anzahl der Mitfahrer richtet sich auch hier nach der Anzahl der Sitzplätze.

Ebenso müssen auch der Hund oder die Katze während der Fahrt gesichert sein. Wenn der vierbeinige Freund mit auf die Fahrt im Wohnmobil soll, dann gibt es hier extra spezielle Sicherungssysteme. So fährt die Sicherheit immer mit!

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6. Manchmal muss man den Profi dran lassen

Wenn für das Wohnmobil Extras gewünscht werden, wie etwa eine Markise, eine Außendusche oder einen Fahrradträger und man handwerklich nicht geschickt ist, dann ist es besser sich an ein Fachgeschäft zu wenden. Das gleiche gilt, wenn im Wohnmobil etwas umgebaut werden soll. Hier ist man so auf der sicheren Seite, dass hinterher alles gut funktioniert. Zudem kann man sich vorher noch ausführlich beraten lassen und sich im Zweifelsfall die richtige Verwendung vorführen lassen.

Natürlich ist im Fachmarkt auch anderes Zubehör erhältlich, wie zum Beispiel Zelte, Schlafsäcke und Isomatten. Falls der Nachwuchs nicht bei Mama und Papa im Wohnmobil schlafen möchte, ist ein Zelt immer ein interessanter Aspekt.

7. Abwasser Check

Das regelmäßige Wechseln des Abwassers vom Wohnmobil ist eine Tätigkeit, die nicht sehr angenehm ist. Trotzdem ist es wichtig das Regelmäßig zu erledigen, gerade an warmen Tagen im Sommer. Sonst kann es schnell zu unangenehmen Geruchsbelästigungen kommen.

Beim Abwasser beim Wohnmobil unterscheidet man zwei Arten:

Da gibt es einmal das sogenannte Greywater (Grauwasser). Damit ist das Abwasser gemeint, welches beim Duschen, Spülen und Abwaschen abläuft.

Dass andere ist das Blackwater (Schwarzwasser). Hiermit wird das Abwasser aus der Toilette, also die Fäkalien bezeichnet.

Das Entsorgen des Abwassers des Wohnmobils wird auch als dumpen bezeichnet. Für das Grauwasser gibt es einen Abwassertank. Das Schwarzwasser, also die Fäkalien, finden sich in der Toilettenkassette.

Das Abwasser sowie die Toilettenkassette entsorgt man am besten an einer Entsorgungsstation.

8. Bei der Fahrtzeit unbedingt Pausen einplanen oder sich abwechseln

Wer eine längere Fahrt mit dem Wohnmobil plant sollte sich genügend Pausen einbauen. Gerade bei Nachtfahrten kann es so zum gefährlichen Sekundenschlaf kommen. Zudem sind lange Fahrten, Non Stop gefahren, meist anstrengend und Kräfte zehrend. Und wer möchte seinen Urlaub schon gestresst antreten?

Gibt es mehr wie einen Fahrer ist es auch sinnvoll sich bei längeren Fahrten zwischendurch abzuwechseln.

Wenn man Kinder mit an Bord hat, dann empfehlen sich regelmäßige Pausen ebenfalls. Hier sollten dann die Kinder die Möglichkeit haben sich ein wenig zu bewegen, zum Beispiel mit kleinen Bewegungsspielen. So sind diese bei der Weiterfahrt dann auch meist ruhiger und ausgeglichener.

9. Ein Platz an der Sonne ist nicht immer die beste Wahl

Im Sommer sollte der Stellplatz für das Wohnmobil immer mit Bedacht gewählt werden. Gibt es die Möglichkeit, dann ist ein Platz im Schatten im Sommer auf alle Fälle die bessere Wahl. Denn wenn das Reisemobil den ganzen Tag in der prallen Sonne steht ist dieses gegen Abend so aufgeheizt, dass der Nachtschlaf wenig erholsam wird. Auch Lüften hilft dann eher wenig, weil es schon einige Zeit dauert, bis die Wärme wieder raus ist.

Ist der Wunsch Stellplatz vor der Fahrt bekannt und man weiß, dass dort kaum oder keine Schattenplätze vorhanden sind, dann ist ein Sonnenschutz für das Wohnmobil sicher auch eine Option. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen beim Fachhändler.

10. Auf Schutz vor Mücken und Ameisen achten

Gesellig sein ist auf einem Campingplatz ganz normal. Hier schließt man leicht Freundschaften und kann sich gut mit anderen Gleichgesinnten austauschen. So lernt man immer wieder neue Leute und auch unterschiedliche Lebensweisen kennen.

Es sei denn man möchte lieber für sich sein, dann empfiehlt es sich einen abgelegeneren Stellplatz für das Reisemobil zu wählen. So hat man seine Ruhe. Und möchte dann doch mal Gesellschaft, dann kann man ja mit den anderen Campern ganz leicht in Kontakt kommen.

Die einzige Gesellschaft die man meiden sollte ist die von Mücken und Ameisen- denn wer wird schon gerne gepiesackt.

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Zum einen kann man einen Zitronengras Duft einsetzen. Mücken mögen das nicht und bleiben so auf Abstand. Zum anderen gibt es auch beim Wohnmobil die Möglichkeit ein Insektenschutzgitter anzubauen. So können auch die Fenster bei Licht am Abend geöffnet bleiben, ohne das man dann Probleme mit den Plagegeistern hat. Die Schutzgitter sind natürlich im Fachhandel erhältlich. Auch der Einbau kann dort veranlasst werden.

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