Urlaub mit Kindern

Camping mit Baby – 10 Dinge worauf sie achten sollten!

Der Urlaub steht an und es soll mit der ganzen Familie auf den Campingplatz gehen. Das wäre auch alles kein Problem, wenn nicht auch ein Baby an Board wäre. Ein Baby ist bereits zu Hause eine große Herausforderung, wie ist es dann erst im Urlaub, oder auf einem Campingplatz? Grundsätzlich ist es möglich mit Baby auf einen Campingplatz Urlaub zu machen, jedoch erfordert dies viel Vorbereitung und Planung und die richtig Ausrüstung. Ist dies gegeben, so kann es ein entspannter Urlaub werden. Im folgenden Text informieren wir über 10 Dinge, die man beachten sollte, damit der Campingurlaub mit Baby gelingt.

1. Camping mit Baby? Ab welchen Alter?

Grundsätzlich ist der Urlaub mit Baby auf dem Campingplatz ab jedem Alter möglich. Vermutlich wird man Camping mit Babys ab 3 Monaten in Angriff nehmen, vorher ist das Baby noch viel zu klein. Auf dem Campingplatz gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung. So kann man mit Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil, oder in einer Ferienwohnung wohnen.

Mit einem kleinen Baby könnte sich der Urlaub im Zelt als wenig erholsam erweisen, da man die gesamte Ausstattung selbst mitbringen muss. Viele Babys schlafen in dem Alter noch nicht durch und die nächtlichen Wachphasen könnten durch die dünnen Zeltwände andere Campinggäste stören, bzw könnte die Laute Animation für Kinder auch das Baby am schlafen hindern.

Im Wohnwagen gestaltet sich der Urlaub einfacher. Er dient als Rückzugsort und bietet die Möglichkeit, in seinen vier Wänden zu kochen. Das Aufstellen eines Reisebetts bereitet auch kein Problem. Die dickeren Wände dämpfen die Geräusche ab, Nachbarn werden weniger gestört. Ebenso verhält es sich im Wohnmobil, das außerdem noch Stauraum für größere Gegenstände, wie Kinderwagen, auf der Anreise bietet.

Es sollte nicht außer acht gelassen werden, dass die meisten kinderfreundlichen Campingplätze Kinderwägen, Reisebetten, Fahrräder und anderes zum Verleih anbieten. Man findet dort Räume zum Wickeln und Küchen zum kochen, so dass man auch mit wenig Platz im Auto, alle nötigen Gegenstände zur Verfügung hat.

Camping mit Babys ist in jedem Alter möglich. Der Entspannungsfaktor hängt allerdings maßgeblich von der Ausstattung und den Angeboten vor Ort ab.

2. Welcher Campingplatz

Man sollte sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, wohin die Reise gehen soll. Viele Plätze sind besonders familien- und kinderfreundlich und bieten Programme für Kleinkinder und Babys an. Extra Animation beschäftigt die Kinder während des Tages. Solche Plätze besitzen meist auch die nötige Ausstattung, die das Camping mit Baby ungemein erleichtern können, da man sich erspart, alles selbst zu transportieren.

Zu beachten ist, dass der Platz ausreichend Schatten hat und sanitäre Einrichtungen auch für Kinder hergerichtet sind. Vom Vorteil sind außerdem Räume mit Waschmaschine und Trockner.

Für den ersten Urlaub mag es von Vorteil sein, Camping mit Baby in Deutschland anzustreben. Einige tolle Plätze findet man hier.

3. Packliste Camping Baby

Das Reisebett

Damit das Baby schlafen kann, ist es dringend erforderlich eine passende Schlafgelegenheit dabei zu haben.

Für Babys und Kleinkinder gibt es verschiedene Modelle von Reisebetten, die sich für den Campingurlaub gut eignen. In der Regel sind sie 120cm x 60cm groß. Das Kind kann darin schlafen, bis es ca vier Jahre alt ist. Durch die hohen Ränder ist das Kind davor geschützt, aus dem Bett zu fallen. Das Bettchen lässt sich problemlos überall auf- und abbauen. Es sollte vom Gewicht her leicht sein, um es problemlos transportieren zu können. Weitere Tipps und Alternativen dazu in Punkt 4.

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Reisehochstuhl

Sollte es auf dem geplanten Campingplatz keinen Hochstuhl geben, so empfiehlt sich der Kauf von einem Camping Babyhochstuhl, damit das Baby auch im Urlaub weiterhin mit am Familientisch sitzen kann. Solch ein Baby Campingstuhl ist leicht und meist klappbar und einfach zu transportieren. Ein

Empfehlenswertes Modell ist der Femstar. Sein Alugestell sorgt für sehr geringes Gewicht. Er ist mit einem Fünfpunktgurt ausgestattet, einem dicken Sitzpolster.

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Gut gefüllte Wickeltasche

Ist das Baby noch klein, so sollte man die Wickeltasche nicht vergessen. Dort sollten sich natürlich Windeln befinden, aber auch Gläschen, Schnuller, Wischtücher, Cremes, eine passende Sonnencreme und andere Utensilien finden darin Platz. Eventuell werden Utensilien zur Zubereitung von Nahrung benötigt.

4. Der richtige Schlafplatz

Wenn es um den richtigen Schlafplatz für Babys im Urlaub geht, spalten sich die Meinungen. Wo soll das Baby schlafen? Im Elternbett, auf einer Luftmatratze, im Reisebett?

Das Elternbett

Schläft das Baby daheim auch im Elternbett, so stellt dies sicherlich eine gute Möglichkeit dar, denn das erspart sehr viel Platz im Auto. Dennoch ist es nicht jedermanns Sache, das Baby im Bett zu haben. Ist das Kind viel in Bewegung, so können die Nächte sehr wackelig und ungemütlich werden und der Urlaub ist dann nur wenig erholsam. Außerdem benötigen Eltern auch mal Zeit für sich.

Eine Luftmatratze

Für größere Kinder ist die Investition in eine eigene, qualitativ hochwertige Luftmatratze bestimmt sinnvoll. Luftmatratzen mit aufblasbaren Rand verhindern, dass die Kinder schnell Rausrollen.

Tatsächlich sind Luftmatratzen für Babys gefährlich. Durch den aufblasbaren Rand sammelt sich die ausgearbeiteten Luft und die Sauerstoffkonzentration sinkt erheblich, das Baby droht zu ersticken.

Reisebett

Wie oben beschrieben, eignet sich das Reisebett hervorragend für Babys. Es hat hohe Ränder und verhindert somit ein Herausfallen des Kindes. Es lässt sich gut in allen möglichen Unterkunftsarten aufstellen, oft kann man Reisebettchen sogar vor Ort ausleihen. Das Baby lässt sich dort jederzeit zu einem Schläfchen ablegen. Es ist ein sicherer Ort, der es Wert ist, den Platz im Kofferraum zu opfern. Wie oft nimmt man unnötige Sachen mit in den Urlaub? Dies ist eine sinnvolle Investition.

Zusammenfassung

Unter den vielen Möglichkeiten, sein Baby auf dem Campingplatz zum schlafen zu legen, stellt das Reisebett den sichersten Ort dar. Wer es mag, kann sein Kind natürlich mit im Bett schlafen lassen, so spart man auf jedenfall Platz. Die Luftmatratze sollte allerdings keine Alternative für Babys darstellen. Sollte man mit Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs sein, so erübrigt sich die Frage nach der Schlafmöglichkeit, meist gibt es dort ein eigenes Bett, das entweder durch einen erhöhten Rand, oder durch eine Schiebetür abgesichert ist.

5. Babynahrung unterwegs

Solange das Baby gestillt wird, oder Milch bekommt, ist die Fütterung Recht unproblematisch. Hat das Baby mit der Beikost begonnen, so wird es schwierig, Mixer, Pürierstab, oder ähnliches mitzunehmen. Das Problem lässt sich in den Griff bekommen, man lässt den Nachwuchs mitessen. Dabei beachtet man, wie beider Einführung der Beikost, nicht zu viele Sachen auf einmal neu einzuführen. Wasser sollte grundsätzlich abgekocht werden.

6. Wäsche

Gerade der Urlaub im Zelt, kann nachts sehr kühl werden, deshalb macht es Sinn, einen Camping Schlafsack fürs Baby mitzunehmen. Darunter kann man dem Kind dann, je nach Temperatur einen langen Body, oder auch eine Leggings anziehen.

Für den Urlaub am Strand gibt es speziell Anziehsachen, die UV-Strahlung nicht durchlassen. So ist die Haut des Kleinkindes optimal geschützt und gleichzeitig wärmt die Kleidung bei Luftzug. Man sollte immer Wechselklamotten dabei haben, denn Kinder wollen spielen und werden dabei dreckig und nass. Bei hohen Temperaturen kann man das Baby natürlich im Schatten nackig, oder in Windel die Welt erobern lassen.

 

7. Baby auf Reisen

Die Reise zum Urlaubsziel kann für Kinder nie schnell genug gehen. Bei kleinen Babys kann es sinnvoll sein, nachts zu reisen, da diese dann mit hoher Wahrscheinlichkeit schlafen. Bleibt das Baby wach, so ist es ratsam, alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Unterwegs ist an folgendes zu denken: die Nutzung des richtigen Kindersitzes, Utensilien, wie Windeln, Feuchttücher, Essen, Trinken, Schnuller für das Baby griffbereit haben, so wie Decken und Kuscheltiere. Eventuell kann schöne Musik, oder Hörspiele die Zeit kürzer erscheinen lassen. Vorsicht bei der Nutzung der Klimaanlage, das Baby könnte sich erkälten!

8. Im Krankheitsfall

Das Baby ist nie krank, aber genau im Urlaub passiert es! Ist das Baby noch sehr jung und leidet unter Fieber, oder einem Magen-Darm Infekt, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Am besten erkundigt man sich vor der Reise darüber, wo der nächste Arzt vor Ort zu finden wäre und speichert sich die Telefonnummer ein. Innerhalb der EU stellt es kein großes Problem dar auf Campingplätze mit Babys einen Arzt aufsuchen, die übliche Gesundheitskarte reicht aus. Reist man außerhalb Europas, erkundigt man sich am besten bei der Krankenkasse über die Bedingungen.

9. Spielsachen

Auf keinen Fall darf man die Tasche mit den Spielsachen vergessen. Dort kommt alles hinein, womit das Kind gerne spielt. Man kann das Set noch mit etwas neuem ergänzen. Es sollte bruchsicher und leicht verstaubar sein

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10. Hygiene

Natürlich ist Camping nicht gerade sauber. Wer großen Wert auf Sauberkeit legt, für den ist Camping nicht die richtige Urlaubsform. Zwischen dreckig und unhygienisch gibt es aber einen Unterschied. Hilfreich sind Einmal-Wickelunterlagen und Picnic-Decken. So kann das Baby ungehindert nackig strampeln.

Feuchttücher erleichtern den Urlaub ungemein. Sie dienen nicht nur zum Popo abputzen, sondern sind auch sehr hilfreich beim Eis essen.

Eine Babywanne dabei zu haben, kann sehr praktisch sein. Im Auto dient sie als Stauraum, im Urlaub als Badewanne, oder Planschbecken.

Youtube Video Familie fährt mit Baby zum Camping am Strand

Unser Fazit:

Wenn man sich um all diese Punkte im Vorfeld Gedanken macht, dann sollte der Urlaub mit dem Baby auf dem Campingplatz unvergesslich und entspannend werden.

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