Auf dem Campingplatz

Die besten Tipps um ein Campingzelt aufzubauen

Viele Menschen stehen während Ihres Campingurlaubs vor der Herausforderung: wie baue ich das Campingzelt auf? Neuere Modelle haben eine Technik mit dem man kinderleicht das Zelt aufbauen kann. Man muss es lediglich von der Verpackung herausholen und es in die Luft schmeißen, wie ein magischer Effekt öffnet sich das Zelt in der Luft und schon steht das komplette Zelt bezugsfertig. Doch was, wenn man solch ein Modell nicht hat und das Zelt kompliziert aufbauen muss? Im Folgenden haben wir die besten Tipps herausgefiltert, die man beachte sollte, um schnell und ohne Stress ein Campingzelt aufzubauen. 

Vorab noch ein Tipp: Unserer Erfahrung nach sollte die Zeltplane in keinem Urlaub fehlen! Sie kann sowohl als Sonnenschutz, als auch als Zeltunterlage genutzt werden, falls es stark regnet.

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Einen festen und stabilen Unterboden finden

Was man zunächst einmal beachten sollten ist, dass das Zelt auf einem festen und ebenen Boden stehen muss.

Wenn man eine gute Lagerstelle gefunden haben, kann man die Einzelteile des Zeltes auspacken. Es ist eine gute Idee, alle Teile gleichzeitig auszupacken. Der Zeltaufbau geht schneller vonstatten, wenn man alle Teile direkt beisammen hat. Am besten bewahrt man alle Teile an einem Ort auf, damit man den Überblick über alles behalten kann. Der Unterboden sollte auf jeden Fall nicht steinigt oder matschig sein. So kann das Zelt keinen festen Halt finden und es besteht die Gefahr, dass mangels Stabilität das Zelt dann zusammenbricht.

Man besten sollte man nach einem höheren, trockeneren Boden, sodass es weniger Feuchtigkeit in der Luft gibt, und im Zelt bildet sich Kondensation, wenn die Temperaturen fallen.

Weiterhin sollte man nach Standorten unter Bäumen suchen, da diese ein wärmeres, geschütztes Mikroklima erzeugen, das weniger Kondensation erzeugt.

Am besten vermeidet man das Camping in niedrigen Bereichen zwischen hohen Bereichen, da sich hier kühle, feuchte Luft ansiedelt.

Kein Stress und Druck machen

Wenn man ein Campingzelt aufbauen will, muss man vor allem entspannt und ohne Druck arbeiten. Wenn man mit einer Gruppe oder mit der Familie unterwegs ist, versucht man am besten diese zu beschäftigen und mit anderweitigen Arbeiten anzuweisen, damit diese nicht die Arbeit stören und einen unter Druck setzen, dass das Zelt schnell aufgebaut werden soll. Man sollte sich bewusst sein, dass der Aufbau eines Campingzeltes nicht wirklich schwer ist, man sich konzentrieren muss, damit man auch jeden Schritt von der Anleitung auch nachvollziehen kann und so auch in die Tat umsetzen kann.

Tutorials statt Herstelleranleitung

Viele Hersteller schreiben die Anleitungen für den Aufbau sehr kurz und unübersichtlich, sodass man nur die Hälfte versteht und es zu keinem Ergebnis führt. Es sei denn man hat hochwertige Camping Zelte gekauft die mit Aufbau-CD und Bildern in Ihren Handbüchern ausgestattet sind.

Im Prinzip sind alle Zelte gleich aufgebaut, sodass man ganz einfach im Internet recherchieren kann, ob man nicht eine Anleitung für Zelte finden kann, die auch mit Bildern visualisiert sind und man so einfacher nachvollziehen kann und dann auch für das eigene Zelt mitnehmen kann.

Auf die Guylines achten

Die meisten Zelte sind mit “Guylines” für zusätzliche Stabilität bei starkem Wind ausgestattet. Sie befestigen diese an stabilen Schleifen – “Guyout”-Punkten – an strategisch wichtigen Stellen rund um die Regenfliege. Man findet die Guyout-Punkte in der Mitte einer Zeltwand direkt über einer Stange.

Die Verwendung von Hilfslinien ist optional aber sollte möglichst von Ihnen angenommen werden. Wenn die Prognose jedoch falsch ist, können sie vor Einbruch der Dunkelheit wesentlich einfacher eingerichtet werden, solange das Wetter noch mild ist.

Man beachte, dass die Schlaufen am unteren Rand der Regenmütze dazu dienen, die Fliege vom Zelt wegzustecken, nicht um eine stabilisierende Leitlinie hinzuzufügen. Und Schleifen, die sich nicht direkt über einer Zeltstange befinden, erhöhen die Spannung und die Belüftung, nicht die Windstärke.

Man sollte ein zusätzliches Guyline-Kabel vorrätig haben, um bei Bedarf eine längere Leine zu montieren oder Guylines hinzuzufügen. Die Sicherheit bei einem Zeltaufbau ist enorm wichtig und sollte auch mit größter Sorgfalt beachtet werden. Denn kommt es zu Stürmen oder stärkeren Windstärken muss man sich im Zelt sicher fühlen und das geht nur, wenn man dem Zelt die nötige Stabilität verleiht hat und die Ankerpunkte richtig mit dem Guyline-Kabel eingesetzt hat.

Am Ende muss die Schlaglinie an eine Abspannschleife gebunden werden – ein Bowline-Knoten eignet sich hierfür gut. Wenn Sie die Spannvorrichtungen verlieren oder ausgehen, kann man die Zugleine am Zeltpfahl mit einem Lastwagenfahrer festziehen.

Regenschutz einrichten

Zu beliebten Campingplätzen gehört der Wald und auch tropische Gebiete. Es kommt an diesen Plätzen zu sehr starken Regenfällen und dafür sollte man auf jeden Fall gewappnet sein. Um sich so trocken wie möglich zu halten, legt man die Regenfliege auf das Zelt und zieht es mit Paracord über, damit der Regen nicht direkt auf dem Zelt landet und das Zelt direkt mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Man sollte sicherstellen dass sich die Plane unter dem Zelt befindet, damit kein Wasser darauf landet und darunter läuft und das Zelt überschwemmt. Sie können einen flachen Graben, um das Zelt machen, um den nötigen Schutz vor Überschwemmungen herzustellen.

Wie empfehlen einen zusätzlichen Zeltschutz und vor Allem generell eine leicht zu installierende Plane, falls der Regen mal etwas länger anhält:

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