Wohnmobil Technik

Gasversorgung im Wohnmobil – Fragen und Antworten

Die mobile Welt wäre ohne Flüssiggas gar nicht mehr vorstellbar. Heizung, Kocher und Kühlschrank werden mit Gas aus Pfand- oder Kaufflaschen betrieben. Der Energieträger ist kostengünstig, sicher in der Anwendung und nahezu überall in Europa verfügbar. Auch wer schon jahrelang Erfahrung mit dem Wohnmobil hat, benötigt ab und zu Hilfe zum Thema Gasversorgung im Wohnmobil. Eine festinstallierte Gasanlage oder die Benutzung von einzelnen Flaschen macht Camper und Caravaner unabhängig von externen Stromquellen. Man hat sich dran gewöhnt und weiß die Vorzüge dieser praktischen Energieform zu schätzen.

Der Umgang mit Gas ist leicht und unkompliziert, jedoch hat der Gesetzgeber verschiedene Vorschriften erlassen, damit beim Anschluss und dem Betrieb von gasbetriebenen Endgeräten das Unfallrisiko minimiert wird. Auch die Hersteller haben an den Gasflachen aus Stahl oder Aluminium verschiedene Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit es nicht zum unbeabsichtigten Ausströmen von Gas kommen kann. Auch wenn die Anwendung leicht ist, ergeben sich bei der Benutzung von Gas in Wohnmobilen stets eine Fülle von Fragen. Anwender sind verunsichert, ob alles richtig angeschlossen wurde oder möchten mehr Informationen zu den gesetzlichen Prüfungen von Gasflaschen und Gasanlagen. Auch beim Einbau von Gaskästen treten immer wieder zahlreiche Fragestellungen auf.

Welche Gasflaschen werden im Wohnmobil verwendet?

Flüssiggas wird in Flaschen aus Stahl oder Aluminium abgefüllt. Angeboten werden die Flaschen in verschiedenen Größen und von verschiedenen Anbietern. Für Wohnmobile werden die Stahlflaschen mit 5 oder 11 Kilogramm Inhalt am häufigsten verwendet. Dabei ist ihr Eigengewicht so hoch wie ihr maximaler Inhalt. Eine Alu Gasflasche besitzt ein deutlich geringeres Eigengewicht und wird immer häufiger im Camping & Caravaning Bereich eingesetzt. Bei Größen mit 6 oder 12 Kilogramm Inhalt, wiegen sie lediglich 3,7 bzw. 5,5 Kilogramm.

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Was ist der Unterschied zwischen roten und grauen Flaschen?

Die Hersteller haben sich auf einheitliche Flaschenfarben geeignet. Rote Flaschen sind Kaufflaschen, die in den Besitz des Käufers übergehen. Die grauen Stahlflaschen werden gegen eine Pfandgebühr gemietet. Beide Flaschen können zur Befüllung bzw. dem Tausch an den Händler-Netzwerken des jeweiligen Anbieters abgegeben werden. Wird die Pfandflasche nicht mehr benötigt, erhält der Besitzer den eingezahlten Pfand wieder. Hat der Käufer keine Verwendung mehr für seine Gasflasche kann er Sie auf dem freien Markt oder einem Händler zum Kauf anbieten und verhandelt den Preis dafür individuell.

Auf den Kaufflaschen, auch als Eigentumsflaschen bezeichnet, findet sich das Logo des jeweiligen Herstellers. Sie können nur beim Netzwerk der Verleihfirmen getauscht oder nachgefüllt werden. Auf den Mietflaschen, auch Nutzungsflaschen genannt, gibt es kein Logo. Sie können teilweise europaweit gegen eine volle Mietflasche eingetauscht werden. Rote und graue Flüssiggasflaschen enthalten in der Regel Propangas oder eine Mischung aus Propan- und Butangas.

Wofür sind die blauen Gasflaschen?

Blaue Gasflaschen werden exklusiv von der Firma Campingaz vertrieben. Das Unternehmen besitzt europaweit das größte Händler-Netzwerk. Befüllt sind die Flaschen stets mit Butan und müssen vom Verwender gekauft werden. Neben den Gasflaschen sind vor allem die blauen Gaskartuschen bekannt. Sie werden vorwiegend zum Camping eingesetzt. Im Winter kann es passieren, dass Butan einfriert, da es einen niedrigeren Siedepunkt hat als Propangas.

Was versteht man unter einer Tankflasche?

Gastankflaschen werden immer häufiger in Wohnmobilen eingebaut. Dafür ist ein Gaskasten notwendig, an den es verschiedene Vorgaben gibt. Die Tankflasche ist eine Art Zwitter aus Tank und Gasflasche und muss ortsfest montiert sein. Für die Befüllung an einer Gastankstelle kann sie nicht entnommen werden, sondern wird mittels Füllanschluss wie bei einem normalen KFZ-Tank über einen Anschlussschlauch befüllt. Dafür muss ein außenliegender Tankanschluss vorhanden sein. Im Caravan werden die Tankflaschen über eine herkömmliche Regler-Schlauch-Kombination mit dem Gasnetz verbunden. Gefüllt werden Sie mit Autogas, das auch LPG oder GPL genannt wird. Im Ausland werden unter Umständen Adapter benötigt.

Dürfen Gasgeräte während der Fahrt betrieben werden?

Bei der Beantwortung dieser Frage muss die jeweilige Typengenehmigung, also konkret das Datum, an dem das Serienfahrzeug seine Typengenehmigung erhalten hat, beachtet werden.

EU-Typgenehmigungen vor dem 01.01.2006:

Sind die Flüssiggasanlagen nach DIN EN 1949 installiert und geprüft, dürfen sie auch während der Fahrt betrieben werden. Auf die ausdrücklichen Herstellerangaben muss jedoch trotzdem Rücksicht genommen werden, da sonst im Schadenfall die Versicherung dem Fahrer grobe Fahrlässigkeit vorwerfen kann und keine Zahlungen leistet. Gasflaschen dürfen während der Fahrt geöffnet und angeschlossen bleiben, Zusatzeinrichtungen sind nicht vom Gesetzgeber gefordert.

EU-Typgenehmigungen nach dem 01.01.2006:

Diese Fahrzeuge dürfen in der gesamten EU während der Fahrt ihre Flüssiggasanlagen betreiben, wenn die Gasanlage nach DIN EN 1949 installiert und geprüft ist. Dazu muss eine Sicherheits-Absperreinrichtung, wie zum Beispiel ein Gasdruckregler mit Crash-Sensor, und eine Schlauchbruchsicherung eingebaut sein, damit im Falle eines Unfalls kein Gas freigesetzt wird.

Wohnmobile, die keine Absperreinrichtung und keinen Sensor an ihrer Gasanlagen haben, müssen mit einem Warnschild am Flaschenkasten und in der Nähe der Heizungsbedienung ausgestattet werden. Gasflaschen sind dann während der Fahrt zu verschließen und können nicht betrieben werden.

Was ist ein Crashsensor?

Er sorgt dafür, dass im Falle eines Unfalls oder Aufpralls die Gaszufuhr unterbrochen wird. Wohnmobile die über einen Crashsensor verfügen, dürfen in Kombination mit einer Schlauchbruchsicherung auch während der Fahrt Endgeräte mit Gas betreiben. Je nach Hersteller sind die Gasdruckregler mit einem oder zwei Anschlüsse für die Gasflaschen ausgestattet.

Wie funktioniert eine Schlauchbruchsicherung?

Die Abkürzung einer Schlauchbruchsicherung lautet SBS und sie ist vergleichbar mit einem Aquastop an einer Waschmaschine. Beim Auftreten eines Lecks an der Flüssiggasanlage im Wohnmobil unterbricht diese Sicherung unverzüglich die Gaszufuhr. Es gibt aber auch Gasdruckregler, die eine Schlauchbruchsicherung bereits integriert haben. Für diese Geräte gilt eine maximale Austauschfrist, die sich auf dem Etikett findet. Nach Ablauf dieser Frist muss der Druckregler und die Schlauchbruchsicherung ausgetauscht werden.

Wann muss ich meine Gasanlage testen lassen?

Alle zwei Jahre muss der Wohnmobilbesitzer den einwandfreien Zustand der Gasanlage durch eine gesetzlich vorgeschriebene Gasprüfung kontrollieren lassen. Nach erfolgreich bestandener Prüfung, die entweder im Rahmen der Hauptuntersuchung oder beim Wohnmobilhändler durchgeführt werden kann, erhält das Wohnmobil außen einen gelben Aufkleber. Außerdem einen Eintrag im gelben Faltblatt.

Aber auch Schläuche und Druckregler unterliegen einem Verfallsdatum. Spätestens 10 Jahre nach ihrer Herstellung müssen nach unabhängig von ihrer Funktionstüchtigkeit erneuert werden. Gasflaschen besitzen eine eingestanzte Jahreszahl, bis zu der die Flasche als geprüft und sicher gilt. Besitzt man eine Tauschflasche, bei der das Datum abgelaufen ist, muss eine neue TÜV-Abnahme durchgeführt werden, die rund 70€ kostet. Anders wird kein Händler die Flasche abnehmen.

Ist ein Gaswarngerät sinnvoll?

In Wohnmobilien ist es genau wie in allen geschlossenen Räumen gefährlich, wenn unbemerkt Kohlenmonoxid austritt. Daher ist ein Gaswarngerät sinnvoll, denn es stellt sich vollautomatisch auf die Umgebungsluft ein und überprüft permanent deren Zusammensetzung. Hochwertige Geräte sind dabei auch auf die von Gaunern genutzten Narkosegase vorbereitet und warnen mit Sirene auch vor deren Einsatz. Sie enthalten in der Regel mehrere Sensoren, so dass sowohl Gase am Boden als auch an der Decke aufgespürt werden können.

Am Markt sind auch Gaswarner erhältlich, die lediglich auf den Austritt von Flüssiggas reagieren. Butan und Propan sind schwerer als Luft und strömen deshalb nach unten. Diese Geräte sollten ca. 30 cm über dem Boden installiert werden und geben keinen Hinweis, wenn das gefährliche bei der Verbrennung von Gas entstehende Kohlenmonoxid entsteht. Das geschmacklose und geruchslose Gas führt zur Ohnmacht und dann zum Erstickungstod.

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Lohnt sich ein Gasfilter?

Ein Gasfilter hält den Gasdruckregler sauber und schützt die Ventile vor Verschmutzung und Verölung. Montiert wird er vor den Gasdruckregler und filtert so ölige Aerosole und Abdampfrückstände aus dem Gasstrom. Die Filterpatrone kann einfach ausgetauscht werden und gute Geräte liefern eine 99%ige Abscheidungsrate. Ein Gasfilter sorgt für eine einwandfreie Funktion und hohe Lebensdauer von Flüssiggasanlagen. Auch wenn eine solche Ablagerung seine Zeit braucht, ist sie dann vorhanden, wird es teuer. Empfindliche Geräte oder Endverbraucher mit aufwendiger Technik sowie automatische Umschaltventile können sehr empfindlich auf die Ablagerungen reagieren. Auch die Truma DuoControl gehört zu den empfindlichen Endverbrauchern. Der Einsatz eines Gasfilters ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Gibt es auch Tankflaschen aus Alu?

Ja, die Alu Gasflasche ist auch als Tankflasche erhältlich und überzeugt vor allem durch die Gewichtsersparnis. Die Prüfungsvorschriften sind aber die gleichen, wie für Stahl Gasflaschen.

Kann Gas eigentlich einfrieren?

Propan kann bedenkenlos im Winter benutzt werden, de es auch bei minus 40 Grad Celsius verdampft. Butan dagegen geht schon bei null Grad Celsius nicht mehr von flüssig in gasförmig über. Für den Winter sollten man ein Gemisch mit einem hohen Anteil an Propan (95%) verwenden. Um das Einfrieren der Regler vorzubeugen, empfiehlt sich ein Regler wie zum Beispiel von Traum Eis Ex. Er funktioniert wie ein kleines Heizelement und verhindert die Bildung eines Eistropfens.

Warum sind Gasflaschen nur zu 80% voll?

Gasflaschen dürfen nur bis zu 80% befüllt sein, denn bei hohen Temperaturen dehnt sich das flüssige Gas aus. Der verbleibende Freiraum wird auch Dampfraum genannt und ist gesetzlich vorgeschrieben. Deswegen wird dringend vom Selbstbefüllen von Gasflaschen mittels Adapter abgeraten.

Wie finde ich heraus, wie voll die Gasflasche noch ist?

Es gibt zwei Möglichkeiten, herauszufinden, wieviel Gas sich noch in der Flasche befindet.

Methode 1:

ist das Wiegen, bei dem das Eigengewicht der Gasflasche ermittelt wird. Dann zieht man das derzeitige Gewicht vom Leergewicht ab und erhält den Füllstand, der sich noch in der Gasflasche befindet. Es gibt aber verschiedene Anbieter, die Gasfüllstandsanzeigen mit Wiegeplatten im Angebot haben. Einige Wiegeplatten sind fest im Gaskasten installiert, andere sind mobil.

Methode 2:

ist die Ultraschallmessung, die allerdings nur bei Stahlflaschen funktioniert. Ein Sensor haftet magnetisch an der Seitenwand der Gasflasche und zeigt mit roter und grüner LED an, ob der Sensor Flüssiggas erkannt hat oder nicht. Anhand der Lichter erhält der Benutzer allerdings nur einen groben Überblick über den Füllstand der Gasflasche.

👍 Unser Tipp:  Komfortabel und mit detaillierten Angaben ermittelt die Truma LevelControl den aktuellen Gasfüllstand. Per Ultraschall ermittelt das Gerät, wie viel Gas sich noch exakt in der Flasche befindet und wie lange es noch ausreicht. Die ermittelten Daten werden bequem zur App gesendet und können dort kostenlos abgerufen werden. Der Gasvorrat wird in Kilogramm und Prozent angegeben und die Restlaufzeit in Tagen.

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Wann brauche ich einen Eix-Ex oder eine Reglerheizung?

Ein Eis-Ex ist bei Temperaturen zwischen -2° bis +8°C erforderlich, da bei diesen Temperaturen winzige Wasserpartikel, die sich im Gas befinden, in die Düse gelangen und sie verstopfen können. Wenn es kälter als -2° C ist, sind diese Partikel bereits im Tank gefroren und können nicht mehr zur Verstopfung der Düse im Druckminderer führen. In der Düse herrschen ca. -10°C. Auch große Entnahmeleistungen unabhängig von der Jahreszeit können dazu führen, dass sich durch die Abkühlungseffekte, -die Expansionskräfte, im Flüssiggas befindliche Feuchtigkeit im Druckregler als Eis niederschlägt. Empfehlenswert ist die Reglerheizung in der Übergangszeit (Herbst/Winter/Frühling) und bei geringen Plusgraden. Auch beim Wechsel von Frost- zu Auftauphasen wird ihr Einsatz empfohlen.

Kann die Gasflasche in der Sonne stehen?

Gas dehnt sich bei Wärme aus, daher sind Flüssiggasflaschen immer nur zu 80% befüllt. Oberhalb der flüssigen Phase ist somit Platz, dass sich ein gasförmiges Poster bilden kann. Außerdem ist ein Sicherheitsventil eingebaut, dass einen möglichen Überdruck in die Atmosphäre abgibt. Gasflaschen sind für einen Druck von mindestens 50 Bar ausgelegt. Sind draußen 20 Grad Celsius, dann herrscht in der Flasche ein Druck von 7 bis 8 Bar. Auch bei 100 Grad Celsius Außentemperatur kann der maximale Druck von 50 Bar nicht erreicht werden. Die Flasche kann also unbedenklich in der Sonne stehen.

Was ist der Nennausgangsdruck?

Der Nennausgangsdruck ist der Druck, der zwischen allen Verbrauchern im Gasnetzwerk und der abgebenden Gasquelle, -also der Flüssiggasflasche, übereinstimmen muss. Nur wenn sowohl der Nenndruck vom Gasgerät, also auch der Nenndruck vom Druckregler/Druckminderer übereinstimmen, funktioniert die Gasanlage problemlos. Der Standardnenndruck ist in Deutschland 50 Millibar, jedoch sind Wohnmobile davon ausgenommen. Den Ausgangsdruck findet man auf dem Typenschild des Druckreglers und auf dem Typenschild des Gasgerätes. Brandneue Wohnmobile sind mit einer Flüssiggasanlage ausgestattet, die über einen Betriebsdruck von 30 mbar verfügt. Die meisten Gasgeräte für die Freizeitfahrzeuge, wie Heizungen, Kocher, Boiler oder Gasgrill sind auf diesen Druck ausgelegt. Bei älteren Wohnmobilen finden sich aber noch Werte von 50 mbar. Sie dürfen nach wie vor in Deutschland benutzt werden, allerdings funktioniert die Mehrzahl von Gasgeräten nur noch mit dem niedrigen Betriebsdruck.

Wofür brauche ich einen Vordruckregler

Um ein Gasgerät mit 30 mbar auch an einer auf 50 mbar ausgelegten Gasanlage nutzen zu können, brauchen Wohnmobile einen zusätzlichen Druckregler, der den eingehenden Druck von 50 mbar auf 30 mbar runter regelt. Der Druckregler muss unmittelbar vor dem Gasgerät oder unmittelbar nach dem Verteilerblock eingebaut sein. Die Abblaseleitung muss von einem Fachmann über den entsprechenden Stutzen der Armatur eingebaut werden und ins Freie führen.

Einen einmal niedrig reduzierten Gasdruck kann man nicht wieder erhöhen. Ein Vordruckregler hat nur eine begrenzte Kapazität. Gasgeräte, die über einen Vordruckregler mit Flüssiggas versorgt werden, dürfen nicht mehr als 0,8 kg/h verbrauchen.

Wie viele Kilowattstunden entsprechen einem Kilogramm Propangas?

1 Kilogramm Propangas enhält 12,87 Kilowattstunden. Diese Umrechnung ist wichtig bei der Anschaffung eines Druckreglers.

Gasflasche an Gasgrill anschließen

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